Informationen & Berichte 2021

"Im Bündel des Lebens" – so lautet der Titel der neuen Publikation: Es geht um das Einsammeln und Zusammentragen, um das Verbinden und Verknüpfen. In diesem Sinne wird in dieser Broschüre quasi ein Geflecht bzw. ein Gewebe von über 100 Texten und über 200 Bildern vorgestellt, in denen die unterschiedlichsten Themenstränge und Gedankenlinien zusammenkommen: Immer geht es um jüdische und alttestamentliche Spuren in Dülmen – als materielle oder ideelle Erinnerungen; als altvertraute oder ganz überraschende Erkenntnisse; mit religiösen oder profanen Bezügen; in visuellen oder literarischen Gestalten; mit historischen oder aktuellen Bedeutungen; in jüdischen oder christlichen Interpretationen. Die vielfältigen Themen, Texte und Abbildungen sind im Verlauf der Darstellung in insgesamt zehn verschiedene, immer wiederkehrende Rubriken aufgeteilt, die sich jeweils durch eine andere farbige Umrandung erkennen lassen.

Herausgeber: Pfarrei St. Viktor 
ISBN: 9783000708114
68 Seiten, Preis: 3 Euro

Es war eine Premiere: Erstmals kooperierten der Verein Ex libris und die Gemeinde St. Viktor, und zwar bei einem literarisch-musikalischen Abend. „Wir wollten die Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht einmal anders aufziehen und wollten durch die Texte von jüdischen Autoren an das jüdische Leben erinnern“, so die Ideengeber Markus Trautmann und Florian Kübber. „Es sollte aber auch gezeigt werden, dass die Texte der Autoren immer noch aktuell und in der Gesellschaft verwurzelt sind.“ So trugen Pfarrerin Susanne Falcke, Bürgermeister Carsten Hövekamp sowie Ellen Terhorst, Berthold Büning und Petra Toppmöller Texte von Heinrich Heine, Stefan Zweig, Marga Spiegel, Elias Canetti und Anne Frank vor, und zwar vor rund 60 Besuchern in der Alten Sparkasse. Musikalisch wurde der Abend von Christoph Falley begleitet. „Insgesamt war es eine stimmungsvolle Atmosphäre und eine würdige Gedenkveranstaltung in einem anderen Rahmen, der auch bei den Zuhörern auf viel Zuspruch stieß“, so Kübber. Nun werde überlegt, ob es 2022 eine Neuauflage geben soll.

... sendet eine Gruppe der kfd St. Viktor. Dort verbringen sie vom 6. bis zum 10. November im Gästehaus Victoria Besinnungstage zum Thema "Luft - Erde - Wasser - Feuer. Die Leitung übernimmt Reinhild Wrublick.

Am 24. Oktober wurde die begleitende Ausstellung zum Escape-Room "Löwe von Münster" im einsA eröffnet. Ab dem 25. Oktober sind auch die beiden Räume bespielbar und können im einsA gebucht werden.

Wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und daraus für die Zukunft zu lernen, zeigt die Ausstellung in sechs Stationen mit ansprechenden Tafeln und Interaktionen. Zudem werden auf weiteren Schautafeln geschichtliche Bezüge von Galen zu Dülmen erläutert. 

Am 6. und 7. November fanden in unserer Pfarrei sowohl die Kirchenvorstandswahl wie auch die Pfarreiratswahl statt. 

 

In den Kirchenvorstand wurden gewählt:

Markus Bagert, Peter Briewig, Christiane Daldrup, Simone Enck,  Johannes Heeringa, Stefan Ruffer, Stefan Sudmann, Robert Wulf

 

In den Pfarreirat wurden gewählt: Karina Breuckmann, Sr. Anselmi Hüls, Oliver Kissenkötter, Silvia König, Maria Schulte Kuhmann, Hildegard Stegehake

 

Wir gratulieren den gewählten Mitgliedern und danken allen, die sich zur Wahl gestellt haben, für die Bereitschaft, sich ehrenamtlich in unserer Pfarrei einzubringen.

Geschäftsleitungsstelle wird neu ausgeschrieben

Cäcilia Scholten beendet zum 30. September ihre Tätigkeit als Geschäftsleitung des einsA. Das Bistum Münster betraut sie mit der Aufgabe der Entwicklung eines Projektes in ihrem Wohnort Haltern am See. 

Im Jahr 2017 hatte Cäcilia Scholten im Auftrag des Bistums und beider Projektpartner   damit begonnen, mit der Unterstützung vieler Akteure das Intergenerative Zentrum konzeptionell aufzubauen. „Nach der Eröffnung des einsA im vergangenen Jahr ist dieser Entwicklungsschritt zwischenzeitlich abgeschlossen“, erklärt Pfarrdechant Markus Trautmann von der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor. „Cäcilia Scholten hat sich in den vergangenen gut vier Jahren mit größtem Engagement und viel Beharrlichkeit dem Aufbau von Strukturen und Abläufen im einsA gewidmet und somit den Grundstein für die weitere Arbeit des Hauses gelegt. Ich danke ihr für ihren Einsatz für dieses außergewöhnliche und durchaus herausfordernde Projekt.“

„Frau Scholten hat sich mit viel Herzblut und voller Kraft dafür eingesetzt, die Vision vom ‚Haus für Alle‘ Wirklichkeit werden zu lassen. Insbesondere wegen der vielschichtigen Struktur des Hauses und der noch immer andauernden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war dies keine leichte Aufgabe“, betont Bürgermeister Carsten Hövekamp. „Ich danke Frau Scholten für ihre Arbeit in Dülmen und wünsche ihr für ihren weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.“

Der Abschied vom einsA falle ihr nicht leicht, doch nun sei für sie der richtige Zeitpunkt gekommen, sich neuen beruflichen Perspektiven zu widmen, sagt Cäcilia Scholten. „Ich gehe mit Dankbarkeit aus meiner Aufgabe, gestärkt durch die vielen Akteure, die sich in den Gremien und Veranstaltungen am Aufbau und an der Umsetzung des einsA beteiligt haben. Gestalten Sie diese Idee weiter! Dafür wünsche ich allen Beteiligten von Herzen gutes Gelingen.“

Die Stelle der einsA-Geschäftsleitung wird durch die Kirchengemeinde St. Viktor als Trägerin des einsA zeitnah ausgeschrieben werden. Auch die Stadt Dülmen als Projektpartnerin wird am Auswahlverfahren beteiligt sein. Bis zur Nachbesetzung wird sich der Verwaltungsreferent der Pfarrei St.Viktor, Christoph Fehmer (Telefon:02594 97995-121 E-Mail: fehmer-c@bistum-muenster.de) um organisatorische Abläufe im Haus kümmern. Pastoralreferent Christian Rensing (Telefon: 02594 97995-221, E-Mail: rensing-ch@bistum-muenster.de) begleitet die inhaltliche Arbeit in den unterschiedlichen Gremien und steht auch als Ansprechpartner für interessierte Akteure und die Freiwilligenarbeit zur Verfügung.

Messdienerleiterinnen

Pfarrer Heio Weishaupt und die Messdienerleiterinnen Anna David und Lara Kuhlmann hatten in der Samstagsmesse in St. Mauritius eine besondere Aufgabe: Die Messdiener-Leiterinnen Ellen Terhorst, Kristin Brockmann, Marina Wucherpfennig, Sarah Närmann, Laura Närmann, Lena Springeneer  sowie „Halbleiter“ Florian Kübber wurden mit einem Blumenstrauß verabschiedet und Pfarrer Weishaupt dankte allen für den Einsatz für das Gemeindeleben und die Messdienerarbeit. Mit Ellen Terhorst scheidet auch die dienstälteste Leiterin nach 20 Jahren im Leitungsteam der Messdiener aus. Seit vielen Jahren hat sie die Ausbildung der neuen Messdiener koordiniert und durchgeführt und viele Veranstaltungen, Fahrten und Aktionen der Messdiener geplant und organisiert, zuletzt war sie mit Lara und Rabea Kuhlmann und Florian Kübber für das Messdienerwochenende in Schillig verantwortlich. Nach der Verabschiedung in der Messe fand eine Revivalparty von aktuellen und ehemaligen Leiterinnen und Leitern der Messdienerschaft in Hausdülmen statt. „Es war ein gelungener Abend und ich denke auch ein schöner Abschluss für alle Leiterinnen, die wir verabschiedet haben. Es war zu spüren, wie wir als Gemeinschaft zusammen gewachsen sind, wir hatten uns viel zu erzählen und sehr viel Spaß beim gemeinsamen Spielen von klassischen Messdienerspielen“, blickt Lara Kuhlmann auf die Feier im Pfarrheim Hausdülmen zurück. Und auch nach der Verabschiedung der Leiterinnen geht die Arbeit mit den Messdienerinnen und Messdienern weiter. „Als nächstes geht es nun darum, mit der Ausbildung neuer Messdiener zu beginnen um sicherzustellen, dass diese Gemeinschaft noch lange weiterbesteht“, blickt Kuhlmann nach vorne.  

Foto (von links): Die Messdienerleiterinnen Marina Wucherpfennig, Ellen Terhorst, Kristin Brockmann, Sarah Närmann, Laura Närmann und Lena Springeneer sowie „Halbleiter“ Florian Kübber wurden im Gottesdienst in der St.-Mauritius-Kirche feierlich verabschiedet. 

Ehrenamtspreis

Unsere Pfarrei St. Viktor gratuliert dem Betreuerteam des Ferienlagers St. Antonius in Merfeld zur Auszeichnung mit dem Corona-Sonderpreis des Dülmener Ehrenamtspreises 2020, der nun ein Jahr später offiziell im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Markt der Möglichkeiten im einsA von Bürgermeister überreicht wurde.

Wir danken dem Team, dass es nach dem Ausfall der traditionellen Ferienfreizeiten im Sauerland in den letzten beiden Jahren ein tolles alternatives Ferienprogramm mit Tagesaktivitäten in und rund um Merfeld gestaltet hat. 

Die Kinder und Jugendlichen erlebten dabei inmitten der Corona- Belastungen, wie es in der Laudatio der Urkunde beschrieben ist, „eine stabilisierende soziale Zugehörigkeit und erlebten Teamgeist und Freude bei den gemeinsamen Aktivitäten.“

Wir sind nicht nur dem Betreuerteam in Merfeld sehr dankbar für diesen außerordentlichen vorbildlichen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen in Merfeld, sondern danken auch allen anderen Ferienfreizeitteams unserer Pfarrei für all Ihre kreativen Planungen und Aktivitäten für unsere Kinder und Jugendlichen in diesen Jahren mit so vielen Einschränkungen durch die Coronapandemie.

Schule

Was für eine Zeit …

so lautete die Überschrift zu unserem letzten Beitrag >>>, der sich ausschließlich mit der Corona-Pandemie und den Hilfsleistungen des EWK St. Mauritius Hausdülmen befasste.

Wie berichtet konnte der Unterricht in Dabogushie Dank umfangreicher Hilfe von offiziellen und privaten Unterstützern sicher und geordnet wieder aufgenommen werden.

„Geschafft ’’ !!! war zugegebenermaßen bei den Mitgliedern des EWK der erste Gedanke, und alle hofften auf eine kurze Verschnaufpause, denn hinter dem überaus erfreulichen Ergebnis steckt doch jede Menge Arbeit und Organisation, die mitunter auch sehr aufreibend und nervenzehrend sein kann.

Da hatten wir aber die Rechnung ohne den umtriebigen und von uns sehr geschätzten Father Hilary gemacht.

Dank e-mail stehen wir in einem engen Kontakt und können uns jederzeit austauschen, was zur Folge hatte, dass allgemeine Einigkeit darüber herrschte, dass unser Projekt – und sei es noch so wichtig und effektiv – natürlich nur einem kleinen Kreis von Kindern diese Bildungsmöglichkeit eröffnen konnte.

Father Hilary hatte auch schon einen sehr ambitionierten Plan: Wir brauchen noch eine Schule in einer anderen Außenstation von Tamale. Und wen wundert’s? Er hatte auch schon einen Standort ausgemacht: Tampei Kukuo .

Nach Überprüfung des Kostenvoranschlages konnte der EWK das Projekt mit sage und schreibe 19.000€ anschieben, es fehlten jedoch noch 21.000€.

Allen Widrigkeiten zum Trotz und wohl auch mit einer gehörigen Portion Gelassenheit und Gottvertrauen wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Und dann geschah das, womit niemand gerechnet hat:

Nach mehreren Telefonaten, Anschreiben, Klarstellungen, Übermittlung von Unterlagen und Prognosen ....erklärte sich das Bistum Münster bereit die Restkosten zu übernehmen. Es wurde unbürokratisch gehandelt, das Geld erreichte schnell die neuen Besitzer und innerhalb kürzester Zeit entstanden drei geschützte Klassenräume, die – auch wegen des momentanen traumhaften Wechselkurses – sogar noch teilweise eingerichtet werden konnten.

Jeder, der im Thema ist, weiß, dass auch jetzt eine Verschnaufpause kaum möglich sein wird, denn zu einer Schule gehört bekanntlich mehr als ein Raum mit Tischen und Stühlen.

Der EWK ist sich sicher, dass wir gemeinsam mit unserer Gemeinde und unseren Freunden und natürlich mit Father Hilary auch den nächsten Schritt schaffen werden.

Es geht immer weiter …

Die Digitalisierung ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Sie hat bereits die Art und Weise unserer Kommunikation verändert und wird uns privat und beruflich auch in Zukunft begleiten. Doch was tun, wenn der Umgang mit einem neuen Smartphone oder Tablet schwerfällt?

Nicht nur die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Digitalisierung generationsübergreifend gestaltet werden muss. Im Lockdown war das Smartphone oder das Tablet die einzige Möglichkeit, um die Familie, die Enkel oder Bekannte zu sehen. Für diejenigen, die bis dahin keine oder nur wenig Erfahrung im Umgang mit den digitalen Medien hatten, war die Herausforderung besonders groß. 

Diesen Bedarf erkannte der Caritasverband für den Kreis Coesfeld bereits früh und initiierte das Projekt „Frag TEA – Technik.Einfach.Anwenden“ das von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert wird. Andreas Bienen leitet das Projekt, welches mit verschiedenen Schwerpunkten den digitalen Wandel in der Gesellschaft begleiten und gestalten soll. „Eines unserer Schwerpunkte ist die kostenlose Technikberatung im städtischen Büro des einsA in Dülmen. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger unkompliziert und kostenlos über die Anwendung und Bedienung eines Smartphones, Tablets oder Notebooks beraten lassen“, erzählt Andreas Bienen. Dabei hat das Projekt vor allem die Älteren in der Gesellschaft im Blick. 

 

Weitere Informtionen sind dem PDF zu entnehmen >>>

 

Foto: (v. l. n. r.): Anke Korste (Infopoint einsA), Leah König (Quartiersmanagerin Dülmen), Anja Ruffer (Infopoint einsA), Andreas Bienen (Projektleiter Frag TEA)

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