Vortrag über Seelsorge in Südamerika.

Ein origineller Münsterländer Glaubenszeuge (der sich selbst einmal als „Dülmener Dickkopf“ bezeichnete) wird vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft vom Papst seliggesprochen: Friedrich Kaiser (1903-1993), als Herz-Jesu-Missionar über Jahrzehnte Missionsbischof und Ordensgründer in Peru. In Dülmen aufgewachsen, besuchte Kaiser nach dem Ersten Weltkrieg das Gymnasium in Hiltrup. 1939 reiste er nach Südamerika aus. Eine von ihm 1961 ins Leben gerufene Schwesterngemeinschaft drückt bis heute ihre geistige Verbundenheit mit ihrem Münsterländer Gründer aus, indem sie ihre Niederlassungen mit dem „Coesfelder Kreuz“ schmückt. Am Donnerstag, 1. Oktober, werden Schwester Inmaculata und Schwester Graciela, zwei peruanische Ordensfrauen, gemeinsam mit dem Dülmener Pfarrer Markus Trautmann ab 19.30 Uhr in der Familienbildungsstätte Coesfeld (Marienring 27) zu Gast sein, um die charismatische Gestalt Friedrich Kaisers vorzustellen und anhand zahlreicher aktueller Fotos über das pastorale Wirken ihres Ordens zu berichten: ein Ausflug in die abgelegensten Gegenden Südamerikas!