Silas Hoffjann (Zweiter von rechts) wurde am Samstag in der Abendmesse in St. Joseph unter anderem mit einem duftenden Dankeschön – einer Handvoll Körner vom Weihrauch des Typs „Palästina“ – aus der Messdienerschaft St. Joseph/St. Viktor verabschiedet, in der er seit 2013 aktiv war. Die Idee zu diesem Geschenk hatte Küsterin Antonia Schüttert (vorne links) gehabt, weil Silas Hoffjann gerne den Part des Weihrauch-Messdieners übernimmt. Im Beisein der Ministranten (von links) Tim Krajewski, Calvin Nobes, Beatrice Le Guay und Elias Hoffjann (hinten), Bruder von Silas, bedankte sich Pfarrer Markus Trautmann im Gottesdienst für den jahrelangen Altardienst des heute 22-Jährigen.

Die Gottesdienstbesucher erfuhren, dass der gelernte Elektroniker für Betriebstechnik seit knapp einem Jahr im Dom in Münster als Messdiener wirkt. Aktuell ministriert er mehrmals im Monat meist sonntags um 10 Uhr beim Kapitelsamt und/oder um 15 Uhr bei der Versper im Dom. Und das kam so: Als Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am 15. September 2024 in St. Viktor die Festmesse zum 50-jährigen Jubiläum der Andheri – Kinder- und Leprahilfe Dülmen zelebrierte, wirkte Silas als Messdiener. Er fragte den Weihbischof, ob er bei der Verabschiedung von Diözesanbischof Dr. Felix Genn im März 2025 ministrieren dürfe – und Stefan Zekorn ermöglichte es.

Nach diesem großen Pontifikalamt mit Bischofs-Verabschiedung, das Silas tief beeindruckte und zutiefst berührte, wie er sagt, wurde er eingeladen, regelmäßig im St.-Paulus-Dom in Münster zu ministrieren.

 

Logo DuelmenPlus Bericht und Foto: DülmenPlus, Reimund Menninghaus