Maria Könning verstarb am 17. November 2025 im Alter von 72 Jahren. Frau Könning war über viele Jahre zunächst im Verena-Kindergarten, dann im Mauritius-Kindergarten in Hausdülmen bis zu ihrem Abschied im Jahre 2016 tätig.

Frau Könning prägte mit ihrer herzensguten und wertschätzenden Persönlichkeit das vertrauensvolle Miteinander über viele Jahrzehnte im Leben des Kindergartens. Sie war als geschätzte Kollegin eine gute Zuhörerin und Wegbegleiterin und pflegte nach ihrem Abschied weiter einen guten Austausch mit vielen Kolleginnen. 

Sie gab den Kindern insbesondere in ihrer anvertrauten Mäusegruppe mit ihrer klaren, ruhigen und zugleich liebevollen Herzlichkeit stets das Vertrauen, an ihrem Platz in der Kindertageseinrichtung angenommen zu sein und sich mit der eigenen Persönlichkeit entfalten zu können. Die Kinder fanden in ihr eine engagierte und fürsorgliche Erzieherin, die mit ihnen in Ruhe spielte, bastelte, Handarbeiten vermittelte und liebend gerne backte.

Frau Könning war zugleich mit ganzem Herzen Familienmensch und bewältigte mit ihrer positiven Lebensausstrahlung geprägt aus ihrem Glauben familiäre Schicksalsschläge und Lebenskrisen. Sie engagierte sich beherzt ehrenamtlich für die Kreuzkrokodile in ihrer Kirchengemeinde Hl. Kreuz und förderte das gemeinsame Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen.

Wir danken Frau Könning, dass Sie ihr ganzes berufliches Leben in den pädagogischen Dienst der Gemeinde St. Mauritius bzw. der Pfarrei St. Viktor gestellt hat. Ihrem Mann und ihrer Familie wünschen wir Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

Christian Rensing                            Matthias Menkhaus  
Seelsorgeteam                                KITA- Verbundleitung

                                                                                                          

Im Bistro Orange im einsA ermöglichen wir Menschen mit geringem Einkommen täglich ein warmes Mittagessen für lediglich 1,50 Euro. Der reguläre Preis von 9,50 Euro wird durch die Pfarrcaritas und die Diakonie der Dülmener Kirchengemeinden ausgeglichen. Doch die Nachfrage nach diesem niedrigschwelligen Angebot wächst stetig, sodass unsere finanziellen Mittel zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Aktuell nutzen rund 60 Personen im Monat das vergünstigte Mittagessen – und es werden immer mehr.

Wir erleben täglich, dass die Bedürftigkeit in Dülmen deutlich zunimmt. Deshalb geben wir zurzeit pro Person einen Essensgutschein pro Woche aus. Die Ausgabe findet immer freitags von 16.30 bis 18.30 Uhr am Infopoint im einsA statt. Unser Angebot richtet sich bewusst an eine breite Zielgruppe: Menschen mit kleiner Rente, Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger, Familien und vor allem Alleinstehende. Einen Nachweis der Bedürftigkeit fordern wir nicht – denn wir möchten die Hürden für den Zugang so gering wie möglich halten.

Damit wir weiterhin allen Menschen ein warmes Mittagsessen ermöglichen können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Schon mit 8 Euro kann eine Mahlzeit finanziert werden, mit 80 Euro gleich zehn warme Mittagsteller. Jeder Beitrag hilft uns, damit niemand in Dülmen hungrig bleiben muss.

Das Bistro Orange ist für uns nicht nur ein Ort für gutes Essen. Wir schaffen hier Begegnung: durch kostenlose Angebote wie Kartenspieltreffs, Quizveranstaltungen und offene Formate, die dazu einladen, Gemeinschaft zu erleben. Viele Gäste finden hier einen Platz, an dem sie sich willkommen und zugehörig fühlen.

Spenden zur Unterstützung unseres Projekts können an folgendes Konto gerichtet werden:
Pfarrcaritas St. Viktor – IBAN DE43 4015 4530 0038 2265 93
Verwendungszweck: „Warme Mahlzeit“

Wir danken allen, die uns helfen, dieses wichtige Angebot aufrechtzuerhalten.

Traditionell treffen sich die Engagierten der Pfarrcaritas am Fest der Heiligen Elisabeth zur gemeinsamen Elisabethfeier. In diesem Jahr waren rund 30 Ehrenamtliche aus allen Gemeindeteilen mit dabei.

Im Gottesdienst dankte Pfr. Trautmann allen Engagierten herzlich für ihren Einsatz. Er erinnerte an die Heilige Elisabeth, die sich in ihrem kurzen Leben mutig von Gott „herausrufen“ ließ und sich den Ärmsten der Armen zuwandte – selbst den Pestkranken und Aussätzigen in Marburg, obwohl ihr geistlicher Mentor Konrad von Marburg ihr dies untersagen wollte.

Ein großes Vorbild gelebter Nächstenliebe.
Ihr Name – Elisabeth: „Gott schenkt die Fülle“ – zeigt, wie erfüllt sie mit Gottes Kraft ihre zwei so unterschiedlichen Berufungen lebte.

Im Anschluss an den Gottesdienst genossen alle das Zusammensein bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim und erhielten ein kleines Dankeschön für ihr Engagement.

Die Pfarrei St. Viktor trauert um Alfred Lewe, der am 23. Oktober im Alter von 69 Jahren gestorben ist. Unsere Anteilnahme gilt insbesondere seiner Frau und seiner Familie.

Über viele Jahre engagierte sich Alfred Lewe im Kirchenvorstand – zunächst in St. Jakobus und später in der fusionierten Pfarrei St. Viktor. In früheren Jahren war er ein engagiertes Mitglied der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Auch die Zugehörigkeit zum Kirchenchor St. Jakobus bedeutete ihm viel.

Viele von uns konnten die interessierte und zugewandte Art von Alfred Lewe erleben; in vielen Bereichen des Gemeindelebens war er eine geschätzte und vertraute Persönlichkeit.

Das Sechswochenamt für Alfred Lewe begehen wir am Sonntag, 28. Dezember 2025, um 11.00 Uhr in St. Jakobus Karthaus..

Markus Trautmann                  Karina Breuckmann                  Ulrike Schulze Stilhoff
Kirchenvorstand                        Pfarreirat                                      Kirchenchor St. Jakobus

Brigitte Brockmann verstarb am 2. Oktober 2025 im Alter von 71 Jahren. Frau Brockmann war über viele Jahre zunächst im Verena-Kindergarten, dann im Mauritius-Kindergarten in Hausdülmen tätig. Das letzte Jahr, bereits im Ruhestand, war sie im Kindergarten St. Agatha in Rorup beschäftigt.

Frau Brockmann war ein lebensbejahender und positiver Mensch, die mit Ihrer Art sowohl Kolleginnen und Kollegen als auch die ihr anvertrauten Kinder positiv „ansteckte“. Sie gab den Kindern das Gefühl, in der Kindertageseinrichtung geborgen und geliebt zu sein – angenommen, so wie sie kamen.

Brigitte Brockmann war mit großer Leidenschaft Erzieherin und trat meinungsstark für sich und ihren Berufsstand ein. Mit großer Kraft überstand sie Lebenskrisen. Hier suchte und fand sie Rückhalt bei Kollegen, Eltern und nicht zuletzt in der Arbeit mit Kindern.

Mit Brigitte Brockmann verlieren wir eine starke Persönlichkeit, die noch kurz vor Ihrem Tod mit großer Freude durchs Leben ging und die Menschen in ihrem Umfeld daran teilhaben ließ – selbstlos und voller Zuversicht.

Wir danken Frau Brockmann, dass Sie ihr ganzes berufliches Leben in den pädagogischen Dienst der Gemeinde St. Mauritius bzw. der Pfarrei St. Viktor gestellt hat. Ihrer Familie wünscheh wir Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

Foto: Dülmener Zeitung

Passend zum Erntedankfest haben Schwester Maura und Schwester Inmaculata aus Peru Kartoffeln nach Dülmen mitgebracht – die auf eigentümliche Weise haltbar gemacht wurden. „In den Höhenlagen der Anden gibt es keine Elektrizität, zugleich ist es so kalt, dass Kartoffeln sehr schnell in der Erde erfrieren“, erläutert Schwester Inmaculata.  Daher werden die geernteten Kartoffeln in Textilsäcken tagelang in das kalte Wasser eines Gebirgsbaches getaucht, wodurch Gähr- und Säurestoffe ausgewaschen werden. Dann werden die so behandelten Kartoffeln getrocknet; sie sind schließlich leicht wie Kastanien. Zum Kochen werden sie dann ins heiße Wasser gegeben. „Leider verschwinden auf diese Weise auch die Vitamine“, so Schwester Maura, „aber die Kartoffeln können nicht verfaulen und lange Zeit gelagert werden.“ Im Erntedankgottesdienst am 5. Oktober in St. Viktor in Dülmen konnten große und kleine Gottesdienstbesucher (darunter der Kinderchor St. Viktor) die Kartoffeln in Augenschein nehmen. „Wenn wir uns bewusst machen, mit wieviel Aufwand in anderen Teilen der Welt Lebensmittel erzeugt und verarbeitet werden“, so Pfarrer Markus Trautmann in der Predigt, „dann dürfen wir umso dankbarer sein darüber, dass wir hier mit allem versorgt werden und unsere Kühlschränke meistens gut gefüllt sind.“

Mit einem schwungvollen und mitreißenden Gottesdienst haben wir in diesem Jahr Erntedank gefeiert. Unter dem Motto „Gott sei Dank“ standen nicht nur die Früchte der Erde im Mittelpunkt, sondern auch die vielen guten Momente, die wir im Leben geschenkt bekommen – durch Freundschaft, Familie und gemeinsames Erleben.

Ein echtes Highlight war die musikalische Gestaltung durch den Chor Melody. Mit ihren lebendigen und schwungvollen Liedern begeisterter Melody die Gemeinde und luden zum Mitsingen, Klatschen, Tanzen und Mitfreuen ein. Die Musik trug maßgeblich zur besonderen Atmosphäre des Gottesdienstes bei.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen festlichen Tag mitgestaltet haben!

Text und Fotos: Karina Breuckmann

Einen besonderen „Hingucker“ erwartete die Besucher des diesjährigen Dülmener Bürgerfestes am 3. Oktober: Am Verkaufs- und Informationsstand der „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ erinnerten die Veranstalter daran, dass es seit 50 Jahren eine „Bischof-Kaiser-Straße“ in Dülmen gibt. Im Herbst 1975 wurden im Zuge der kommunalen Neuordnung etliche Straßen in Dülmen und den Ortschaften umbenannt, um künftig in der erweiterten Kommune Doppelungen zu vermeiden. So gab es bis dahin sowohl in Buldern als auch in Dülmen eine „Friedensstraße“. Nachdem die Stadtverwaltung die Bürgerschaft um Namensvorschläge gebeten hatte, erfolgte nach Beratungen im Hauptausschuss am 27. November >>> dann mit Ratsbeschluss vom 4. Dezember 1975 >>> die Umbenennung der Dülmener „Friedensstraße“ in „Bischof-Kaiser-Straße“.

Voll besetzt war am vergangenen Mittwochabend der kleine Saal im einsA anlässlich der Lesung „Alte Liebe“, ein Buch von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, die von dem Ehepaar Margarethe und Norbert Kohlmann vorgetragen wurde. Das einsA hatte in Kooperation mit der KÖB St. Viktor dazu eingeladen. Die Autoren erzählen in brillanten Dialogen und mit feinem Humor von Ehe, Eigenheiten und echter Zuneigung. Das Publikum hatte sichtlich Spaß und sparte nicht mit Applaus.

Text und Foto: Anke Korste

In der Messfeier am 21. September konnten wir in St. Mauritius nicht nur unser Patronatsfest des Heiligen Mauritius feiern, sondern auch vier neue Christen in unsere Gemeinschaft aufnehmen.

Der Überlieferung zu Folge wurde die Kapelle, das älteste erhaltene Gebäude in Hausdülmen, bereits im 13. Jahrhundert nach dem Heiligen Mauritius benannt. Diese frühe 

Widmung unterstreicht die historische Bedeutung des Ortes und die tiefe Verwurzelung der Verehrung des Heiligen in dieser Region.

Mauritius steht auch heute noch für den Mut, die Loyalität und die Bereitschaft, für die eigenen Überzeugungen einzustehen, auch wenn es in der heutigen Zeit oft unbequem ist sich als Christ zu outen.

Der Festtag anlässlich des Patronats wurde aber nicht nur zum Gebet, sondern auch zum Dank an alle, die die Gemeinschaft und den Glauben im Ort an der Kapelle des heiligen Mauritius leben genutzt. Im Anschluss an die Messfeier kamen alle zu einem gemütlichen Ausklang bei einem Kaltgetränk und einer Bratwurst im Pfarrheim zusammen.

Demnächst

Seniorentreff bei Kaffee und Kuchen
26 Feb 2026
15:00 Uhr
Handarbeitsrunde
02 Mär 2026
19:00 Uhr
Turnen im Sitzen für Frauen
03 Mär 2026
14:30 Uhr
Café für Jedermann
04 Mär 2026
15:00 Uhr
Seniorentreff bei Kaffee und Kuchen
05 Mär 2026
15:00 Uhr
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