FBS-Fahrt am 8. Oktober ins Braunkohlerevier. 

Dülmen. Selten war eine FBS-Exkursion in ihrer Thematik derart aktuell und brisant! Denn die einschlägigen Ereignisse und aktuellen Diskussionen überstürzen sich: Unsere Gesellschaft sucht dringend nach tragfähigen Lösungen, um der aktuellen Energiekrise und dem dramatischen Klimawandel zu begegnen. Ob Gas oder Öl, ob Kernkraft oder Braunkohle, ob Windkraft oder Photovoltaik – die Argumente sind vielfältig und werden kontrovers diskutiert.

In diesem Sinne lädt die Familienbildungsstätte (FBS) Dülmen in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor am Samstag, 8. Oktober 2022, zu einer Tagesfahrt ins Rheinische Braunkohlerevier ein – das größte Europas. Begleitet wird die Tour von Pfarrer Markus Trautmann und der früheren FBS-Leiterin Irmgard Neuß. Die Exkursion führt zunächst zum Tagebau Garzweiler II südlich von Mönchengladbach sowie in das komplett umgesiedelte Dorf Neu-Immenrath mit Führung in der neuen Kapelle St. Lambertus und Austausch im dortigen Begegnungszentrum. Danach geht es weiter zur Goldberg-Kuppe am Tagebau Inden unweit von Jülich, wo wir an der  Aussichtsplattform „Indemann“ ein gemeinsames Mittagessen einnehmen. Eine Exkursion zum berühmten „Hambacher Forst“ führt schließlich zu einem dritten Tagebau. Die persönliche Begegnung mit unterschiedlichen vom Braunkohleabbau Betroffenen und Gesprächspartnern soll anregen, die Möglichkeiten und Grenzen der vielzitierten ‚Bewahrung derSchöpfung“ umfassend zu beleuchten und die eigene Lebensweise zu überdenken‘, meint Irmgard Neuß.

Die Tour am 8. Oktober beginnt um 7.30 Uhr, Rückkehr in Dülmen ist gegen 20.00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 65,00 € für Erwachsene bzw. 38,00 € für Jugendliche (zw. 14 und 20) und 30,00 € für Kinder (zw. 8 und 13). Anmeldeschluss ist der 30. September. Weitere Infos enthält ein eigener Flyer bzw. können im Dülmener „einsA“ unter Tel: 02594/979960 – 300 bzw. fbs-duelmen@bistum-muenster.de erfragt werden.

Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen >>>

 

Fotos: Jan Schniggendiller