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Ausgrabungen geben Einblick in das Klosterleben in Dülmen

Info vom 29. April 2016 / Bericht und Fotos: LWL Münster

 

KlostermauerZeugnisse des klösterlichen Lebens sind jetzt bei Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dülmen zum Vorschein gekommen. Wo im Osten der Stadt ein Parkplatz entstehen soll, stand bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Kloster Agnetenberg. Insbesondere die archäologischen Funde des späten 15. und 16. Jahrhunderts geben einen Eindruck vom geistlichen Alltag, der auch die seliggesprochene Mystikerin Anna Katharina Emmerick hier bis 1812 geprägt hat.

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Emmerick-Kloster freigelegt

Bericht vom 15. April 2016 der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy

 

KlostermauerArchäologen haben Reste des Schwesternhauses Agnetenberg im Dülmener Stadtzentrum freigelegt. In dem Kloster lebte von 1802 bis zu seiner Auflösung (Säkularisierung) 1811 die stigmatisierte und 2004 seliggesprochene Nonne Anna Katharina Emmerick. Die Außenmauern des mittelalterlichen Klosters sind vorne zu sehen. Lichtschacht und Leuchternischen sind deutlich zu erkennen. Die massiveren Mauerreste rechts im Bild gehören zum Verwaltungsgebäude des Herzogs von Croy, der hier in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein repräsentatives Verwaltungsgebäude errichten ließ. Es wurde ebenso wie die Klosterkirche im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auf der Fläche soll demnächst ein Parkplatz entstehen.

LWL-Video zum Fund der Glockengussgrube

Info vom 24. März 2016, Video der LWL-Archäologie

 

Die Entdeckung war eine echte archäologische Sensation: 2016 gelang den LWL-Archäologen der Nachweis, dass die mitten in der Dülmener Altstadt unweit der St.-Viktor-Kirche dokumentierte Glockengussgrube die älteste nachgewiesene in Deutschland und wahrscheinlich sogar auf dem Kontinent ist.

 

Farbenpracht aus der Vergangenheit

Bericht und Foto der Dülmener Zeitung vom 12. März 2016, Kristina Kerstan

 

MalereiDie Farbenpracht ist auch nach mehr als 500 Jahren noch überwältigend: Blüten in leuchtendem Gelb und Orange, umgeben von grünen Ranken und sich windenden Blättern. Alles freihändig gemalt von unbekannten Künstlern, ganz ohne Schablone. „Gerade die kleinen Details gehen sonst im Laufe der Zeit verloren“, erläutert Restaurator Markus Schmidt. „Hier aber sind sie erhalten geblieben.“  

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Ausgrabungen auf der IGZ-Baustelle in Dülmen

Ein Filmbeitrag der DZ-Online

Die Glockengießergrube aus karolingischer Zeit ist der spektakulärste, aber nicht der einzige spannende Fund der Archäologen auf dem Gelände hinter dem Rathaus. Mit einem riesigen Puzzle vergleicht Grabungsleiter Dr. Gerard Jentgens den gesamten Ausgrabungsort. Rund 1200 Jahre Dülmener Geschichte finden sich hier.

Glockengießergrube gehört zu den ältesten auf dem Kontinent

Info vom 21. Januar 2016 / Bericht und Foto: LWL Münster


Fund einer GlockengrubeDülmener Stadtmitte offenbart eine archäologische Sensation

Schwarze Holzkohle, roter Lehm, grünliche Bronzereste, Fragmente von Keramik und Tiegeln: Auf den ersten Blick sieht die Grube mitten im Dülmener Stadtkern für den Laien wenig spektakulär aus. Was die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jedoch daraus lesen können, ist eine archäologische Sensation.

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Wenn Vergangenheit zur Gegenwart wird

Bericht der Dülmener Zeitung von Claudia Marcy, Silvester-Neujahrausgabe / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

 

Archäologische FundeDie Hitze lähmt. Jede Bewegung, selbst das Denken fällt schwer. Die Vorstellungskraft braucht jetzt viel Zeit, um Bilder im Kopf entstehen zu lassen. 
Heiß ist es auf dem Gelände hinter dem Rathaus. Staubig. Schmutzig. Kein Schatten. Aufgerissene Erde. Dr. Gerard Jentgens stört das nicht. 

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LWL zeichnet ehemaliges Kloster in Dülmen als Denkmal des Monats aus

Bericht vom 15. Dezember 2015 der Streiflichter / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

JakobusSchon früh im 19. Jahrhundert nahmen die Menschen die Kirche des ehemaligen Kartäuserklosters in Dülmen-Weddern als Denkmal wahr. 2014 wurde der Turm der St. Jakobus-Kirche saniert, zur Zeit läuft die Instandsetzung des Langhauses. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat das 1476 gegründete Kloster jetzt als Denkmal des Monats ausgezeichnet.

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Ein Stück Kirchengeschichte in St. Viktor entdeckt

Bericht vom 3. März 2012 der Dülmener Zeitung / Fotos: Bistum Münster


Reliquie3Herbst 2010. Bei den Bauarbeiten in der Viktorkirche wird der Altar der Marienkapelle abgebaut. Als der Altarstein gehoben wird, finden Arbeiter eine versiegelte Bleidose. Der Inhalt schließt Lücken in der Geschichte der Kirchengemeinde und des Bistums.

Denn der 6,7 Zentimeter hohe Behälter mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern beinhaltet Zeugnisse aus mehreren Jahrhunderten Kirchengeschichte.

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Kirche prägt seit mehr als 1000 Jahren das Leben in Dülmen

Katholische Kirche in Dülmen

Kaiser-Luft-Nord-1930Seit mehr als 1.000 Jahren prägt das Leben und Wirken der Kirche das öffentliche und private Leben der Menschen in Dülmen und Umgebung.
Die Stadt steht buchstäblich im Zeichen des Kreuzes: das Stadtwappen zeigt – blau auf gelbem Grund – das „Kleeblattkreuz“ aus dem Wappenschild des hl. Viktor.

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