Informationen & Berichte 2021

Emmerick

Am Montag, dem 9. Februar 1824, starb im Alter von 49 Jahren Anna Katharina Emmerick, die „Mystikerin des Münsterlandes“. Im Beisein einer unüberschaubaren Menschenmenge wurde sie am Freitag, dem 13. Februar 1824, zu Grabe getragen. Einige Gedanken >>> aus dem diesjährigen Gedenkgottesdienst in St. Viktor laden gerade in diesen Tagen zur Betrachtung ein!

Im September 2020 wurden die Haushalte 2021 des Bistums Münster und des Bischöflichen Stuhls vom Diözesankirchensteuerrat beschlossen. Der Haushaltsplan ist produktorientiert gegliedert in Produktbereiche, Produktgruppen und Produkte. Den Informationsflyer möchten wir interessierten Gemeindemitgliedern und Kirchenbesuchern zugänglich machen. Sollten Sie an einem Exemplar in gedruckter Form Interesse haben, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro St. Viktor im einsA, Tel. 02594 97995201, Mail stviktor-duelmen@bistum-muenster.de

Coronahilfe

Wenn in dieser Woche die Briefe mit der Einladung zur Corona-Impfung die Über-80-Jährigen erreichen, können sie sich an die Coronahilfe wenden, wenn sie dazu Unterstützung benötigen, d.h. wenn sie dafür auf keine familiäre oder sonstige Unterstützung zurückgreifen können. Vorwiegend geht es bei dieser Unterstützung um den Fahrtdienst zum Impfzentrum am Gecko (genauer: Die Fahrt dorthin, das Warten und Bereitstehen vor Ort und die Fahrt zurück.). Aber auch wenn bei der Organisation des Termins vorab Unterstützungsbedarf besteht, können die Ehrenamtlichen helfen (natürlich nur telefonisch: Hausbesuche sollen nicht sein, der direkte Kontakt soll nur an dem Impftag bestehen). Für ausreichenden Schutz der zu Impfenden wie auch der Ehrenamtlichen wird gesorgt.

Diakon Ralf Kernbach vermittelt den Kontakt zwischen Ehrenamtlichen und Impf-Willigen. Bei ihm können sich Interessierte telefonisch melden: Montag-Freitag in der Zeit von 9-14 Uhr: Telefonnummer: 913515. 

Alle Infos im Überblick >>>

Am 17. Januar ist der Gedenktag des Heiligen Antonius. Schwienetüns, wie es im Münsterland heißt, wird besonders in Sankt Antonius in Merfeld gefeiert.

Die Kita St. Antonius hat die Geschichte aufgenommen. 37 Kirchen tragen im Bistum Münster den Namen des Heiligen.

Sternsinger

Sternsinger in Merfeld sammeln über 2000 Euro.

Das 100. Auto, das am vergangenen Samstagmittag um die Kirche St. Antonius gefahren kam, war das Auto von Familie Höing!
Insgesamt waren es an diesem Vormittag 117 Autos, oft besetzt mit ganzen Familienmitgliedern, die die Sternsinger-Aktion zu Gunsten des Kindermissionswerkes unterstützt haben.
Das Vorbereitungsteam, das sich zusammensetzt aus Ulla Sommer, Heike Borchers, Franzi Winkelkotte, Maria Greive und Laurin Büning ist deshalb mehr als zufrieden mit der Durchführung der Aktion, die in diesem Jahr aufgrund des Corona-Virus ganz anders, nämlich kontaktlos, geplant werden musste. 

„Wenn die Sternsinger nicht von Haus zu Haus ziehen dürfen, dann sperren wir einfach die Straße und lenken die Merfelder in ihren Autos rund um die Kirche, damit sie sich den Segen abholen können!“ – so die Idee vom Sternsingervorbereitungs-Team.
Gesagt, getan: die Straßensperren waren von Heiner Borchers, Josef Greive, Ansgar Espeter, Andreas und Marina Greive schnell organisiert und aufgebaut.
An verschiedenen Stationen konnten die Autos  dann rund um die Kirche anhalten und sich das wohlvertraute Sternsingerlied anhören:
 
„Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“

An einer Station wurden die Merfelder eingeladen, einen Augenblick an der Außenkrippe anzuhalten und sie sich anzuschauen.
Die nächste Station brachte den Dank der Sternsinger im Namen vieler bedürftiger Kinder in der ganzen Welt, in diesem Jahr besonders der Kinder aus der Ukraine, zum Ausdruck.
Auch stand ein Korb für Süßigkeiten bereit, der am Mittag prall gefüllt war und mit dem die Merfelder die Aktion der Sternsinger auf ihre Weise honoriert haben.Aber nicht nur die vielen Schokoladen, sondern vor allem die großzügigen Spenden, haben die Kinder und das Orga-Team am Ende des Vormittags beeindruckt: Insgesamt sind an diesem Morgen 2233,35 Euro zusammengekommen!

Laurin Büning:
„Ich bin richtig glücklich, dass wir diese Sache durchgezogen haben und dass so viele Menschen in Merfeld doch noch den Segen der Sternsinger bekommen haben! Es hätte sonst auch irgendwie was gefehlt!“

Schöner kann man es wohl nicht ausdrücken!

Ursula Benneker-Altebockwinkel, Pastoralreferentin

Trotz der Corona-Pandemie können wir auf einige Eindrücke von liturgischen, spirituellen und geselligen Ereignissen in unserer Pfarrei dankbar zurückblicken. 

Mit dieser kleinen Bilderreise danken wir allen, die unser Gemeindeleben durch ihr Mittun, Dabeisein und Kreativität mitgestaltet und bereichert haben.

Wir wünschen einen guten und gesunden Start ins neue Jahr.

Buchcover

Mit Bischof Kaiser den Glauben erkunden. 

Seelsorgeteam von St. Viktor betrachtet die Sakramente.

„Sieben Ströme. Ein Quell“ – so lautet der Titel eines Buches, das zu einer Betrachtung der Sakramente der katholischen Kirche einlädt. „Dies geschieht anhand von Texten und Erfahrungen des Dülmener Peru-Missionars Friedrich Kaiser“, erläutert Markus Trautmann, Pfarrer der Dülmener Viktor-Gemeinde und Herausgeber. Nach einer theologischen Hinführung kreisen die nachfolgenden Kapitel um die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Weihe und Ehe.  

Friedrich Kaiser (1903-1993) ging 1939 nach Südamerika und wirkte ab 1957 in den Hochanden, wo er eine eigene Schwesterngemeinschaft gründete. Im Augenblick wird in Rom seine Seligsprechung vorbereitet. „Wir haben neben interessanten Texten auch über 200 spannende Fotos rund um Kaisers Leben aufgetrieben, historische aus Dülmen wie auch aus seinem späteren Wirken“, berichtet Trautmann.  Gelayoutet wurde das farbenfrohe und kurzweilige Werk von Christiane Daldrup. Gerade vor dem besonderen Corona-Jahr 2020 könne das Buch mithelfen, das Herz zu weiten, heißt es im diesjährigen Weihnachtsgruß: „Vom momentanen Hier und Jetzt soll eine dreifache Perspektive ausgehen: zunächst auf die Kraft und die Schönheit der christlichen Botschaft, anhand einer Betrachtung der sieben Sakramente;  dann auf die Geschichte der Kirche und das Erbe der Vergangenheit, anhand der Lebensgeschichte von Bischof Friedrich Kaiser; schließlich auf die Weltweite der heutigen Christenheit, anhand des segensreichen Wirkens der peruanischen Seelsorgeschwestern von Caraveli.“ Besonders reizvoll: Das gesamte mit der Pfarrseelsorge von St. Viktor befasste Pastoralteam hat je einen eigenen Beitrag zu einem der sieben Sakramente beigesteuert. „Es sind eindrucksvolle und persönliche Texte, die das Wirken Bischof Kaisers mit unserer Realität in der Gegenwart unserer Gemeinden verknüpfen.“ 

Das Buch (ISBN 978-3-00-066819-7) ist nicht im Buchhandel zu kaufen, sondern im Pfarrbüro im Dülmener „einsA“ (Bült 1, 48249 Dülmen) gegen eine Spende zugunsten der Seelsorgeschwestern von Caraveli erhältlich.

Maskenpflicht

Ab 25. Januar 2021 besteht in den Gottesdiensten die Pflicht, FFP2- oder OP-Masken zu tragen (sog. medizinische Masken). Diese Verpflichtung gilt nur während der Gottesdienste, auch am Platz. Sie gilt nicht für den Besuch einer Kirche oder eines Gotteshauses außerhalb der Gottesdienstzeiten. Hier reicht weiterhin das Tragen einer sog. Alltagsmaske. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch bei Beerdigungsgottesdiensten in Kirchen oder Trauerhallen oder anderen geschlossenen Räumen, nicht aber bei Beerdigungsgottesdiensten und den „eigentlichen“ Beerdigungen im Freien. Auch hier genügen die sog. Alltagsmasken.

Die weiteren Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten von 1,5 m und kein Gemeindegesang in den Gottesdiensten bleiben bestehen.

Weitere Infos unter bistum-muenster.de

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