Informationen & Berichte 2021

Die Nachricht kam überraschend: Unser Kirchenmusiker Carlos Reigadas wird im Sommer Dülmen verlassen und zum 1. Oktober eine neue Stelle in Friesoythe antreten. Herr Reigadas betont die berufliche Herausforderung, die er sich an der neuen Stellen erhofft, wo kirchenmusikalische Dienste auf Dekanatsebene sowie die Betreuung der C-Musiker einen Schwerpunkt bilden.
Pfarrer Markus Trautmann bedauert diese Entscheidung, zumal die rd. zweijährige Zusammenarbeit mit Herr Reigadas sehr angenehm war.
Die Neubesetzung seiner Stelle wird zeitnah auf den Weg gebracht, um möglichst reibungslos die Betreuung der Chöre und der Chorsingschule St. Viktor zu gewährleisten.

Zwei junge Damen graben sich in diesen Tagen unweit der Viktorkirche ins Erdreich: Maibrit David und Anna-Sofia Kommeta sind Schülerinnen der 9. Klasse des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums und absolvieren in dieser und in der kommenden Woche ihr obligatorisches Schulpraktikum im einsA-Quartier. Unter der Anleitung von Dr. Gerard Jentgens legen sie das Kellergeschoss vom früheren Haus Pins frei. Während Maibrit David schon seit ihrem 10. Lebensjahr von einem Beruf als Archäologin träumt, hat sich Anna-Sofia Kommeta relativ kurzfristig entschlossen, in die unbekannte Welt der historischen Bodenfunde hineinzuschnuppern.

Foto: Christoph Fehmer

Was dem Menschen fremd ist, das beunruhigt ihn. Das ist eine fast alltägliche Erfahrung. Erst recht gilt dies mit Blick auf fremde Kulturen und Religionen – etwa dem Judentum. Zahllose Ressentiments gegen „die Juden“ resultieren aus mangelnder Kenntnis und bloßer Mutmaßung. Daher starten auf unserer Webseite www.hineinschauen.org kleine Info-Reihen, die in Bild und Wort Hintergründe des Judentums erläutern – anhand von Beispielen aus dem heutigen Dülmen! Die Info-Reihen „wandern“ in loser Folge bei der Webseiten-Nutzung mit. Machen Sie sich auf den Weg, lassen Sie sich überraschen!

Die neue Ausgabe des Magazins informiert die Leserinnen und Leser über viele neue Ideen und Projekte im Haus für Alle. Im aktuellen Sonderthema stellt sich unser Familienzentrum St. Anna vor.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen der neuesten Ausgabe >>>.

Gerne kann die Print-Ausgabe auch ab dem 6. Juni im einsA am Infopoint abgeholt werden.

Luftaufnahme

Falschmeldung zum Haus Pins

10 Jahre ist es in diesem Frühjahr her, dass eines der ambitioniertesten Projekte zur 700-Jahr-Feier der Stadt Dülmen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde: Im Mai 2011 wurde das dickleibige Werk „Geschichte der Stadt Dülmen“, erschienen im Laumann-Verlag Dülmen, der Öffentlichkeit übergeben. Das Werk werde, so die damalige Bürgermeisterin Stremlau im Vorwort, „uns dabei helfen, alte und neue Fragen an die Geschichte unserer Heimat zu beantworten.“ Umso bedauerlicher, wenn ein Autor hinter dieser berechtigten Erwartung zurückbleibt, indem von ihm eine falsche Erkenntnis oder Schlussfolgerung konstatiert wird. 

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Heute ist unsere Nachbarin gestorben. Sie war gar nicht mal so alt, 68 Jahre. Klar, die letzten Jahre sah man sie nicht mehr, und auch vorher ging es ihr nicht mehr so gut. Aber über 15 Jahre lang gehörte sich ganz einfach dazu, unsere Nachbarin. Heute ist sie gestorben.
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Die Datenerfassung für die Nachverfolgbarkeit ist ab sofort in allen Kirchen der Pfarrei auch über die luca-App möglich. Bitte installieren Sie vorab auf Ihrem Smartphone die App. An den Eingängen können Sie mit Ihrem Smartphone zum einchecken den QR-Code scannen. Nach dem Gottesdienst können Sie über die App wieder auschecken.

Zudem bieten wir eine Vereinfachung für die schriftliche Kontaktdatenerfassung an. Mit dem ausge-füllten gelben Formular können Sie eine feste Nummer (für eine einzelne Person) beantragen und damit in Zukunft jeden Gottesdienst an jedem Kirchort besuchen. Ihre Nummer wird Ihnen telefonisch mitge-teilt. Beim nächsten Kirchenbesuch tragen Sie lediglich Ihre Nummer in der am Eingang bereitliegenden Listen ein. Im Falle einer Infektion können die Nummern den Gottesdienstbesuchern zugeordnet werden. Zudem können weiterhin die weißen Nachverfolgungszettel ausgefüllt werden.

Als Manfred Rath am Montag, 10. Mai 2021, in der Dülmener Zeitung von den Aktivitäten rund um das Denkmalprojekt „Keller Pins“ erfuhr, stiegen alte Erinnerungen wieder auf: Er selbst hatte als Heranwachsender nach dem Krieg manche Gruppenstunde im Kreis der Pfadfinder in dem historischen Gemäuer verbracht. 

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Logo 2021

Die archäologischen Grabungen schreiten voran; die bauliche Ausgestaltung und Überbauung des historischen „Keller Pins“ am Dülmener Kirchplatz geht in die finale Planungsphase. „Umso mehr freut es uns, dass uns erst vor kurzem eine großzügige Zuwendung durch den ‚Verein 321‘ zugesagt wurde“, teilte Pfarrer Markus Trautmann am vergangenen Freitag (7.5.) in einer Info-Veranstaltung vor Sponsoren mit. Der bundesweit agierende „Verein 321“ (kompletter Name: „Verein 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“) wurde 2018 ins Leben gerufen und nimmt Bezug zum Jahr 321:

Damals wurde durch Kaiser Konstantin den Juden von Köln zugestanden, im Magistrat der Colonia am Rhein mitzuwirken – der erste urkundliche Hinweis auf die Existenz von Juden auf heutigem deutschen Boden. „Somit steht das Jahr 2021 im Zeichen des Gedenkens an 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, erklärt Christiane Daldrup vom Pfarreirat St. Viktor. „Der ‚Verein 321‘ möchte die verschiedensten Gedenkinitiativen und Aktionen im Bundesgebiet unterstützen und an Fördermittel des Bundes und des Landes heranführen“, ergänzt Christoph Fehmer, Verwaltungsreferent der Pfarrei St. Viktor. Die zugesagte Fördersumme für den Ausbau der Gedenkstätte „Keller Pins“ rangiert im fünfstelligen Euro-Bereich, „genaue Zahlen werden wir nach Abschluss letzter Abstimmungen bald mitteilen“, so Fehmer. Gleichwohl bitten die Initiatoren weiterhin um die Unterstützung durch die Dülmener Bevölkerung. „Denn die nun erfolgte hochkarätige Anerkennung unseres Vorhabens ist natürlich nicht nur Ansporn, sondern auch Verpflichtung“, meint Pfarrer Trautmann. „Somit sollte auch der gläserne Überbau eine wertige und repräsentative Kubatur einnehmen“, findet Verwaltungsreferent Fehmer, „vielleicht als gläserne Pyramide – schlicht, aber auffällig“. Die Glaskuppel könnte von einer kleinen Sitzbank umgeben sein, für die Kinder im Außenbereich des St.-Anna-Kindergartens. „Dann würden die Kinder das Denkmal buchstäblich in Besitz nehmen können“, findet Christiane Daldrup.

Schweren Herzens hieß es für Pater Binish jetzt am Wochenende von Merfeld nach Dülmen umzuziehen, da das Pfarrhaus im Sommer abgerissen wird, um für den  Neubau des Merfelder Kindergartens Platz zu machen.
Mit tatkräftiger Unterstützung engagierter Merfelder Helfer konnte der Umzug am Samstagmorgen reibungslos gelingen und Pater Binish seine neue Dienstwohnung an der Droste- Hülshoff- Str. in Dülmen beziehen. 
Die in den letzten drei Jahren gewachsene Verbundenheit zu Merfeld wird Pater Binish und vielen Merfeldern bei den alltäglichen Begegnungen im Dorfleben fehlen. 
Doch eines bleibt gewiss, dass er stets in Merfeld besonders herzlich willkommen bleibt.

Die ganze Gemeinde wünscht Pater Binish mit Gottes Segen ein gutes Einleben in seinem neuen Zuhause an der Droste-Hülshoff-Strasse mit Blick auf den Stadtpark.

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