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Helfer ließen sich verwöhnen

Bericht vom 20. Juni 2016 der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

EhrenamtsfestUngewohnter Arbeitseinsatz für Pfarrer Markus Trautmann: Der leitende Pfarrer der Großgemeinde St. Viktor bewährte sich gestern als Kellner, der volle Bier- und Getränkegläser an Gäste verteilte und leere wieder einsammelte. So wie er waren auch die anderen hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde - vom Seelsorger bis zur Sekretärin - rund um die Kirche St. Mauritius als Gastgeber im Einsatz. 

Tische und Bänke waren dort aufgestellt worden, es gab einen Getränkestand, Spielmöglichkeiten für Kinder und nicht zu vergessen ein großes Zelt, in dem gebrutzelt wurde. Im Mittelpunkt des Dankeschön-Tages standen die vielen ehrenamtlichen Helfer der Gemeinde. 

Sie sollten sich kulinarisch verwöhnen lassen und in entspannter Atmosphäre gesellige Stunden verbringen. Der Burgplatz mit der Kirche bot dazu eine stimmungsvolle Kulisse, die bei strahlendem Sonnenschein noch einladender wirkte. 

Rund 200 Ehrenamtliche waren der Einladung der Gemeinde zum Dankeschön-Fest gefolgt. Sie sind in ganz unterschiedlichen Feldern aktiv, in der Kommunionkatechese ebenso wie in der Kirchenmusik, in der Raumpflege, in Messdienergruppen, bei den Pfadfindern, in kirchlichen Gremien oder in der Arbeit mit Flüchtlingen, nannte Trautmann einige Einsatzgebiete. 

Insgesamt, so sagte er, gebe es über 1000 ehrenamtlich Engagierte in der Großgemeinde St. Viktor. 

Begonnen hatte das Dankeschön-Fest mit einem spirituellen Impuls in der Kirche St. Mauritius. 

Trautmann las aus dem Brief des Paulus an die Kolosser vor. Ein Text, den sich viele Brautleute zur Hochzeit oder zum Ehejubiläum auswählen, der aber das Ideal des Lebens in der Glaubensgemeinschaft beschreibt. 

Paulus mahnt an, einander in Geduld und Liebe zu begegnen. Auch Pfarrer Trautmann hatte eine Bitte an die Gäste: „Gehen Sie auf andere zu, die Sie noch nicht kennen, kommen Sie miteinander ins Gespräch“, wünschte er sich ein frohes Miteinander, auch über die früheren Gemeindegrenzen hinweg. 

Und trotz aller Arbeit blieb auch für den Pfarrer und das Seelsorgeteam genügend Zeit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und einander besser kennen zu lernen.