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Glocken und Kerzen begleiten das Kreuz in der Osternacht

Bericht der Dülmener Zeitung vom 29. März 2016, Patrick Hülsheger / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor


IMG 1066Zum zweiten Mal nach 2012 trug Dülmens erste stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup das Kreuz durch die Straßen der Stadt. Um 5 Uhr früh am Ostersonntag hatten sich rund 100 Christen beider Konfessionen um das Osterfeuer auf dem Marktplatz versammelt. Am lodernden Feuer wurden die Osterkerzen der St. Viktor- und der Evangelischen Kirchengemeinde angezündet und das Licht an die Gläubigen weitergegeben.

 

 

Mit Kerzen und Glocken bestückt, führte die Prozession durch die Straßen der Stadt. Der Brauch, dass das Kreuz vom Bürgermeister getragen wird, geht zurück auf das Jahr 1382. Damals hatte die Pest alle Geistlichen der Stadt hingerafft und der damalige Bürgermeister hatte die Prozession angeführt. Zurück auf dem Marktplatz versammelten sich die Gläubigen erneut rund um das Osterfeuer. „Es ist ein Brauch aus dem Mittelalter, der aufrecht erhalten bleibt“, sagte Holtrup. Sie dankte allen Helfern, die sich um die in Dülmen lebenden Flüchtlinge kümmern. „Ostern soll uns ermuntern, für die Gesellschaft und Menschen in Not einzustehen“, so Holtrup. Im Anschluss an die Prozession wurden in der Christus- und Viktorkirche Gottesdienste gefeiert.