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Flüchtlingsfamilie zieht ins Pfarrhaus

Bericht vom 14. Januar 2016 aus der Dülmener Zeitung von Kristina Kerstan / Foto: Anja Ruffer

PfarrhausEin Pfarrer, zwei Pfarrsekretärinnen, drei Pastoralreferenten, - sie alle rücken im Erdgeschoss des Pfarrhauses St. Joseph bald deutlich enger zusammen. Und das aus einem sehr guten Grund: So soll in der ersten Etage Platz geschaffen werden für eine Flüchtlingsfamilie. 
Mitte Dezember war die Idee aufgekommen, Flüchtlinge im Pfarrhaus unterzubringen. Pfarrdechant Markus Trautmann sieht das auch als ein Zeichen der Pfarrgemeinde. „Man kann mit relativ wenig Aufwand, schnell und effektiv etwas schaffen“, betont der Seelsorger. 

 

Im Obergeschoss des Pfarrhauses an der Joseph-Heiming-Straße habe sich eine frühere Gästewohnung befunden, erläutert er weiter. Nach dem Umzug des Büros von St. Viktor, das während der Bauzeit für das Intergenerative Zentrum in St. Joseph untergekommen ist, hatten die drei Pastoralreferenten Christian Rensing, Christiane Zirpel und Michael Wichmann dort ihre Büros eingerichtet. Jetzt wird das Trio erneut umziehen, und zwar ins Erdgeschoss. 
Dort laufen in dieser Woche die Umbauarbeiten. „Ein Teil meiner Privatwohnung wird abgebunden“, berichtet Trautmann. So wird Platz geschaffen für die Büros der Pastoralreferenten. Die neuen Wände im Flur sind bereits gezogen, Anstreicher und Elektriker kommen noch. Ein Großteil der Arbeiten soll in dieser Woche laufen. 
Die Wohnung selbst ist bereits mit einem Bad samt Dusche sowie einer kleinen Küchenzeile ausgestattet und muss nun noch weiter möbliert werden. Geplant ist, dass die Flüchtlingsfamilie zum 1. Februar einziehen kann, erläutert Pfarrsekretärin Anja Ruffer. Finanziert werde der Umbau durch das Bistum Münster, ergänzt Trautmann.