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Dienst für Einheit der Gemeinde

29.11.2013
Bericht aus der Dülmener Zeitung von Patrick Hülsheger/Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

WittenbecherBruder Leo Wittenbecher ist ab dem ersten Advent neuer Pastor in St. Viktor

DÜLMEN. Am ersten Advent, also passend zum Beginn des neuen Kirchenjahres bekommt die Gemeinde St. Viktor Zuwachs. Dann wird Dr. Leo Wittenbecher sein Amt als Pastor in der Gemeinde annehmen. Eine Woche später, am zweiten Adventssonntag, 8. Dezember, wird Bruder Leo seinen ersten
Gottesdienst in Hausdülmen feiern. Wittenbecher wohnt künftig im Pfarrhaus in Hausdülmen. Allerdings soll der Neuzugang nicht nur in St. Mauritius, sondern in der gesamten künftigen Großgemeinde St. Viktor (die Fusion steht zum Jahreswechsel an) zum Einsatz kommen. Daher gibt es für ihn im Jugendheim St. Viktor einen Raum für Gespräche.
Derzeit wohnt Wittenbecher noch in Münster. Dort ist er Referent am Institut für Diakonat und pastorale Dienste und wird diese Aufgaben weiterhin wahrnehmen. "Mir ist es aber sehr wichtig, in der Seelsorge tätig zu sein", sagt der Benediktinermönch, der in der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier beheimatet ist. Dort wird Bruder Leo auch zukünftig einige Zeit verbringen. "Es wird so sein, dass Bruder Leo an drei Wochenenden im Monat vor Ort ist, in der Regel von Donnerstag bis Sonntag, wobei die Tage variieren können", erklärt Pfarrdechant Markus Trautmann.
Leo Wittenbecher, geboren 1970, studierte Theologie in Trier und Freiburg. Nach seiner Promotion arbeitete er als Krankenhauspfarrer in Trier. Im Anschluss war er in der Gemeinde St. Matthias in Trier tätig.
Der Kontakt zu Dülmen wurde über das Bistum hergestellt. In seiner neuen Gemeinde soll sich Bruder Leo unter anderem um die Dinge kümmern, "die über den normalen Dienst hinaus gehen", wie Trautmann erklärt. Dazu können Wallfahrten oder Exerzitien gehören. "Wir wollen für die Menschen neue Erfahrungsräume öffnen", sagt Wittenbecher. Dies könne gerade in Zeiten einer Gemeindefusion sehr hilfreich sein.
Eine solche Fusion hat Bruder Leo in der Gemeinde in Trier ebenfalls mitgemacht. "Dort hat man im Fusionsprozess das Gemeinsame in den Vordergrund gestellt, und das hat viel gebracht", berichtet er von seinen Erfahrungen.
Neben seinem ersten Gottesdienst hat Bruder Leo am zweiten Advent gleich im Anschluss seine erste Taufe, ein Schwerpunkt seiner Arbeit in Trier. "Ich finde es gut, wenn die Kinder in die Gemeinde aufgenommen werden, wenn die Gemeinde auch versammelt ist. So wird gleich eine ganz andere Nähe geschaffen", sagt Bruder Leo. Trautmann geht nun davon aus, dass das Pfarrer-Team der neuen Großgemeinde komplett ist. "Der Personalschlüssel dürfte nun fertig sein", so der Pfarrdechant.