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Weihnachtszeit ist nicht vorbei

30.12.2013
Bericht aus der Dülmener Zeitung von Ulla Bönig/Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

Bethlehemgang

Dülmen. Schon von Weitem sieht man die weihnachtlich geschmückte Scheune der Gastgeber Thomas und Mareike Friedag, die ihren Pferdestall für die Gäste der Karthäuser Winterwanderung zur Verfügung gestellt haben.
Zum zweiten Mal organisierte Pastor Markus Trautmann mit jungen Familien auf der Karthaus am Samstag einen gemütlichen Nachmittag mit weihnachtlichen Texten und Liedern.
70 Männer, Frauen und Kinder genossen nach dem 3,5 km langen Spaziergang, die warme Atmosphäre im Stall. Der mit Strohballen, Lichterketten, und Kerzen geschmückte Raum, versetzte die Gäste in eine weihnachtliche Stimmung. Und das ist auch kein Fehler: „Die Weihnachtszeit geht bis zum 6. Januar“, erklärt Pastor Trautmann. Nachdem alle mit Glühwein und Kakao versorgt waren, griff Stefan König zum Akkordeon, Hannelore Schulze Weddern zum Jagdhorn, und spielten weihnachtliche Lieder. Alle wurden aufgefordert, aus den vorher verteilten Liedheftchen zu singen. Besonders besinnlich wurde es, als Annalisa und Theresa auf ihren Gitarren Stille Nacht, Heilige Nacht, spielten.
Das Organisationsteam um Edith Strotmann, Mariele Pelz und Hannelore Schulze Weddern hatte das Fest gut vorbereitet.
Der Kakao, gesponsert von den Familien Eistrup und Wilstake fand reißenden Absatz. Der Glühwein, von der Gemeinde gestiftet, lockte durch seinen Duft.
Gemütlich saßen die Erwachsenen zusammen, sangen, plauderten und ließen sich die Plätzchen schmecken. Die Kinder tobten draußen vor dem Stall und drinnen auf den Strohballen. So wurde den Familien die Gelegenheit gegeben, eine besondere Art der Weihnachtsandacht zu erleben.
Der Gang nach Betlehem, an dem 71 Interessierte teilnahmen, führte am Sonntag von Dülmen und Hausdülmen zum Hof Dilkaute, und war von Trautmann, Christoph David, Karina Breuckmann und Günter Breuckmann vorbereitet. Andreas Hülsmann sorgte mit seinem Keybord für den musikalischen Hintergrund, begleitet von dem Brummen der Bullen im Stall. Anneliese Langener erzählte von einem Adventskranz, an dem jede Kerze eine Aufgabe hat. Diese sind Glaube, Liebe, Hoffnung und Frieden.